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News - Waldinitiative Berlin

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Januar 2026

Wir haben im vergangenen Jahr für den Wald zusammen einiges erreicht und wieder viele Gespräche mit Fachleuten und der Politik geführt. Das teure und schädliche Mischwaldprogramm ist einstweilen eingestellt und wird überprüft, das Moratorium für den Holzeinschlag gilt weiter - eigentlich logisch, da ja kein neues Waldkonzept vorliegt - und die nicht-nachhaltige Ernte soll eingestellt werden.
Die Waldinitiative hat mit Ihrer Hilfe so viel Bewegung in die Debatte um den Umgang mit dem Berliner Wald gebracht, wie es in der Geschichte der hiesigen Forsten noch nie gab.

2026 ist ein Jahr der Entscheidungen für den Berliner Wald. Die Berliner Forsten wollen das Jahr 2026 mit z.T. neuem Personal an der Spitze zum Jahr der "Reaktion" auf unsere kritischen Anfragen machen. Sie wollen eine neue Waldbaurichtlinie und ihr neues "Dauerwaldkonzept 2065" vorstellen. Kern dieses Konzeptes: Wieder regelmäßig schwere Maschinen im Wald, dafür Rückegassen überall
und alle 40 Meter (sie nennen das "Feinerschließung"), Jagd Tag und Nacht und die Ansage: Die Bevölkerung muss sich wieder an das Geräusch der Säge im Wald gewöhnen und einen
"Naturwald" wollen die Forsten ausdrücklich nicht.

Zugleich haben wir Erfolge, an die wir 2026 anknüpfen werden: Die DUH das Thema Berliner Wald mit scharfer Kritik an den hiesigen Forsten aufgenommen, der BUND hat anlässlich einer Fachtagung,
bei der die WI vertreten war, erklärt: Riesige Erntemaschinen haben im Dauerwald nichts verloren, weil sie in naturnahen Wäldern mehr Schäden anrichten
(www.bund-mecklenburg-vorpommern.de/service/presse/detail/news/wie-kommen-wir-zum-dauerwald ).

Der NABU hat 2025 zwei Pioniere des naturnahen Waldmanagements prämiert,
die die WI von Anfang  an den Berliner Forsten als Referenz zum Lernen genannt hat: Die Stadtwälder in Lübeck und Göttingen stehen für das Zulassen von
Waldwildnis und eine "prozessschutzorientierte Waldwirtschaft". Anders als in Berlin dürfen dort besonders viele Bäume alt und dick werden
(www.nabu.de/news/2025/10/waldmedaille2025).

Wir bitten Sie alle, für 2026 noch eine Schippe drauf zu legen - vielleicht gelingt ja dann endlich die Berliner Waldwende zum Natur- und Bürgerwald statt zur nun wieder
angekündigten Dauerbeforstung. Zumal in Berlin 2026 gewählt wird …

Den inhaltlichen Einstieg in das Jahr 2026 machen wir mit einem öffentlichen Abend zum Thema Wasser im Wald. Dazu anbei die Einladung, die Sie weiter geben können und in sozialen Medien streuen. Zusätzlich ein Informationsblatt "Wasser im Wald" der Waldinitiative, das wir an dem Abend diskutieren können. Der Referent und ehemalige Forstbetriebsleiter Mergner kommt aus der Ernte-orientierten Forstwirtschaft und plädiert für einzelne naturbelassene Flächen, die mit "Trittsteinen" für Flora und Fauna untereinander verbunden sind.

Wer sich inhaltlich noch vertieft vorbereiten will, findet unter "WaldKontakt" zusätzlich einen forstwirtschaftlichen Beitrag, der - anders als die Berliner Forsten derzeit - nicht zuletzt im Blick auf Klimawandel und Wasser im Wald gegen das in Tegel z.B. sichtbare Aufhellen des Waldes, für die (in Berlin viel gefällten alten) Buchen, kurz: für weniger forstliche Eingriffe und mehr Naturnähe plädiert.

Termin: Freitag, 16. Januar 2026 um 18h
Ort: Seniorenfreizeitstätte Berliner Straße 105/107 in 13467 Berlin.



Copyright 2026  10/01/26
Waldinitiative Berlin
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