Direkt zum Seiteninhalt

News - Waldinitiative Berlin

Menü überspringen
Title
Menü überspringen

News

Info
März 2026

Burkhart Joksch (aktiv bei NABU, Greenpeace, im Naturkundemuseum und im AK Wasser des BUND) stellte bei unseren monatlichen Treffen am 23. März, das Wassernetz Berlin vor. Sein Thema: Wasser & Wald in Berlin.
Das Wassernetz ist eine wachsenden Gemeinschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, unsere Berliner Gewässer wieder fit zu machen.








Steht die Waldvision 2065 der Berliner Forsten im Widerspruch zum Berliner Bürgerwald?

Fragen und Antworten in der Ausschusssitzung  (66. Sitzung) vom Abgeordnetenhaus von Berlin, am 19.03. 2026. Themen u.a. die Vorstellung der Umwelt- und Klimaschutz Ziele der Berliner Forsten zum Waldumbau, Stopp des Mischwaldprogramms und BF Waldvision 2065. Die Waldinitiative wurde vertreten durch Frau Dr. Scheytt und Detlef Tramsen (Minuten: 0:37:20, 1:17:00, 1:58:00) und für den NABU von Frau Dr. von Orlow.




Der Bürgerschafts- und Engagementpreis der Deutschen Umwelthilfe.

Die DUH würdigte mit Deutschlands höchstdotiertem Preis für zivilgesellschaftliches Engagement Menschen, die sich trotz Widerständen für Natur, Klimaschutz und eine lebendige Demokratie einsetzen (Text DUH). Frau Dr. Scheytt wurde für ihren Einsatz mit unserer Waldinitiative, als eine von 10 Nominierten für den Bürgerschaftspreis vorgeschlagen.


Preisträger und Nominierte

Ausgezeichnet wurden drei Frauen für ihren besonderen Einsatz für Natur, Klimaschutz und eine lebendige Zivilgesellschaft: Angelika Linckh wurde  ausgezeichnet als „Umweltheldin des Jahres“, Emma Maria Stremplat als  „Umweltjuristin des Jahres“ und Inga Feuser als „Umweltschützerin im  Staatsdienst / Harald-Kächele-Preis“. Die Preisverleihung fand im Museum für Kommunikation in Berlin statt.


Frau Dr. Scheytt mit Luisa Neubauer als Laudatorin







Die Waldinitiative Berlin unterstützt die Forderungen der BLN * (Berliner Arbeitsgemeinschaft Naturschutz) zu einem anderen Umgang der Forsten mit dem Berliner Wald.

Insbesondere hebt die WI diese Forderungen der BLN  an die Senatsverwaltung hervor. Die gängigen Durchforstungsregeln müssen außer Kraft gesetzt werden. Zu dicht stehende Naturverjüngung regelt sich von alleine. Keine Auflichtung des Kronendachs mehr zur Förderung von Anpflanzungen. Es ist der weitgehende Erhalt eines möglichst geschlossenen Kronendachs zur Stabilisierung des Waldinnenklimas anzustreben. Der Umgang mit dichten Kiefernreinbeständen > 60-80 Jahre muss unter Berücksichtigung neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse geklärt werden. Jegliche Bodenverdichtung durch Befahren mit schweren Erntemaschinen ist soweit irgend möglich zu unterbinden. Der Einsatz von Harvestern u. ä. Erntemaschinen ist somit auf reine Kiefernbestände < 50 Jahre zu beschränken Auf das Einbringen von nicht-heimischen Baumarten ("Klimabaumarten") wird weiterhin verzichtet. Ein hoher Anteil von liegendem Totholz am Boden dient der Stabilisierung der Bodenfunktionen, Humusbildung und dem Wasserrückhalt. Totes Stammholz am Boden hat Schwammfunktion und kann lange Zeit Wasser speichern. Dazu gehört auch das Verbleiben von sog. Wegesicherungsholz.  Bei jeglichem forstlichen Eingriff muss der Bodenschutz absolut Vorrang haben, Eingriffe dürfen keine massive Verdichtung des Bodens bewirken, um möglichst hohe Versickerung zu gewährleisten. Eingriffe in den Boden wie Pflügen u. ä. zur Förderung einer Verjüngung oder einer Pflanzung müssen grundsätzlich unterbleiben Statt der bisherigen starren Instrumente Forsteinrichtung und Wirtschaftsplan ist die Einrichtung eins satellitengestützten Monitorings mit Stichprobeninventur nötig, um auch flexibler auf die Veränderungen der Waldökosysteme reagieren zu können. Eine Auswertung der bisherigen Entwicklung und ein langfristiges Monitoring der Referenzflächen ist umgehend durchzuführen und die Ergebnisse sind zu veröffentlichen.

 
Copyright 2026  06/04/26
Waldinitiative Berlin
Zurück zum Seiteninhalt